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Arbeit im 21. Jahrhundert

Termin

Datum:
14. Februar
Zeit:
14:00 bis 17:00

Veranstaltungsort

Hotel Atlantic Kiel
Kiel
Serpil Midyatli
SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli Bild: Thomas Eisenkrätzer

In einem Fachgespräch diskutiert die Friedrich-Ebert-Stiftung Antworten auf diese Frage mit Prof. Franz-Josef Düwell, Universität Konstanz und Bundesarbeitsrichter a.D., sowie dem Leiter des Instituts für die Geschichte und Zukunft der Arbeit Dr. Christian Kellermann.

Zudem gibt es die Gelegenheit, Überlegungen aus der Politik zu erfahren und sich mit anderen Akteuren in Schleswig-Holstein zu vernetzen, darunter die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli, MdL, und Prof. Dr. Heiner Dunckel, MdL, Sprecher für Industrie und Arbeit 4.0 der SPD-Landtagsfraktion.

Vom Wandel der Arbeitswelt hören und lesen Sie überall. Digitalisierung, Arbeit 4.0, Crowd- und Gig-Working sind die Stichworte, die immer wieder fallen. Auch der Fachkräftemangel ist in einigen Branchen ein echtes Wachstumshemmnis. Zeitgleich trübt sich die wirtschaftliche Konjunktur in Deutschland ein. Eine Reihe von Unternehmen kündigen Stellenabbau an. Es ist einiges los am Arbeitsmarkt und die Gestaltung der Arbeitswelt rückt in den öffentlichen Fokus.

Dass die Arbeit in der Digitalisierung komplett ausgehen wird, dürften nicht einmal die ärgsten Pessimist_innen behaupten. Unbestritten ändern sich aber Prozesse und Abläufe am Arbeitsmarkt. In der einen Branche fallen Stellen weg, in anderen entstehen neue. Die Frage nach der Weiterbildung rückt dabei ebenso in den Fokus wie die Entwicklung der Mitbestimmung von Mitarbeiter_innen oder die Gestaltung von Arbeitszeiten und Arbeitsplätzen.

Die Arbeitsmarktpolitik muss all diese Prozesse begleiten. Wie können wir Weiterbildung und Umschulung organisieren und Anreize für Unternehmen und Beschäftigte schaffen, sich einer neuen Tätigkeit zuzuwenden? Wie können wir dem Wunsch nach Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten entgegenkommen, ohne dabei Standards des Arbeitsschutzes aufzugeben? Wie werden sich Branchen in Schleswig-Holstein voraussichtlich entwickeln? Was muss die Politik jetzt tun, um Arbeitsplätze im Norden zu halten und die Entstehung neuer Arbeit zu fördern?

Anmeldung

Tel.: 040 32 58 74-0
Mail: hamburg@nullfes.de