Mein Weg

Ich bin Serpil Midyatli und Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein. Als Landtagsabgeordnete vertrete ich Eckernförde und die umliegenden Gemeinden – von Damp bis Altenholz.

Serpil Midyatli
Bild: Thomas Eisenkrätzer

Im Landtag bin ich zuständig für die Themen Kita, Integration, Gleichstellung und sexuelle Vielfalt. Wie schaffen wir gleiche Bildungschancen von Anfang an? Wie helfen wir Menschen, die Schutz suchen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden? Und wie stellen wir sicher, dass das Geschlecht oder die Herkunft nicht über die berufliche Perspektive entscheiden? Das sind Fragen, die mich in meiner täglichen Arbeit umtreiben.

Bild: Thomas Eisenkrätzer

Wenn ich meinen Politikstil beschreiben sollte: Offen auf Menschen zugehen, das bedeutet mir etwas. Denn in der Politik geht es für mich darum, Alltagsprobleme zu lösen – seien es zu hohe Kita-Gebühren oder steigende Mieten vor Ort. Politik ist aber eine Teamleistung, denn Schleswig-Holstein steht vor vielen Herausforderungen, denen wir uns gemeinsam stellen sollten.

„Politik zu machen heißt, sich mit der Lebenswirklichkeit der Menschen auseinanderzusetzen und Lösungen für Alltagsprobleme zu finden.“

Kurz zu meinem Weg: Geboren wurde ich 1975 in Kiel, wo ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin. Als ich 18 war, wurde ich Leiterin eines Restaurants – mit einem Saal für 450 Gäste. Ab 2004 habe ich dann gemeinsam mit meinem Mann eine Konzerthalle betrieben, ab 2007 zusätzlich einen Catering-Service, bevor ich 2009 in den Landtag gewählt wurde. Heute wohne ich mit meiner Familie in Gettorf.

Nach der Jahrtausendwende entschied ich mich, in die SPD einzutreten. Ich wollte etwas verändern und meinen Beitrag für ein solidarisches Zusammenleben leisten. Für eine Gesellschaft, in der sich Menschen gegenseitig unterstützen. Zunächst wurde ich im Ortsbeirat aktiv – in meinem Stadtteil Kiel-Gaarden.

Dann betrat ich die landespolitische Bühne: 2007 wurde ich Mitglied im Landesvorstand der SPD. In den Landtag zog ich erstmals im Jahr 2009 ein. Seit 2012 bin ich dort stellvertretende Fraktionsvorsitzende und momentan Mitglied im Sozialausschuss. Im SPD-Parteivorstand auf Bundesebene engagiere ich mich seit 2017, da Politik für Land und Bund in meinen Augen zusammenhängen.

Bild: Thomas Eisenkrätzer

Was sind meine politischen Ziele? Besonders am Herzen liegt mir, dass alle Kinder die Kita besuchen können und deren Eltern von den Kita-Gebühren befreit werden. So schaffen wir gleiche Chancen – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Außerdem trete ich für eine vielfältige und tolerante Gesellschaft ein. Ich bin überzeugt, dass Vielfalt mit Chancen für alle verbunden ist. Wenn Menschen Schutz suchen oder Hilfe brauchen – egal woher sie kommen – bleibt Humanität mein oberstes Gebot.

Ich bin am liebsten am Wasser. Wie hier auf dem Bild an der Ostsee. Sobald ich aufs Wasser blicke, erhole ich mich und komme innerlich zur Ruhe. Meine Gedanken sortieren sich wie von alleine, und wenn dann der Wind noch hinzukommt, ist es für mich der perfekte Augenblick. Denn der Wind pustet die gesamte Anspannung aufs Meer hinaus, und ich bin voller neuer Energie für das, was kommt.